HOLBEIN'S SUSHI BAR FRANKFURT AM MAIN, DEUTSCHLAND 2012

Der leere Raum im Untergeschoss des renommierten Holbein´s Restaurant im Städl Museum in Frankfurt wurde mittels reduzierter Ergänzungen in eine Sushibar verwandelt. So wie das Fleisch eines Fisches aus einzelnen Schichten aufgebaut ist, fügen sich die verwandten Materialen an- und zueinander. Aus dieser Kernidee ergibt sich die raumhohe Lamellenverkleidung aus hellem Holz. Zwischen den Deckenlamellen befinden sich Einbaustrahler nach dem Lichtkonzept von PSLAB. Die japanischen Speisen werden direkt an dem Tresen aus weißem Carrara-Marmor zubereitet. Die Arbeitsfläche ist durch ein schmales Rauchglaspaneel von den Gästen getrennt. Hinter der Bar befindet sich ein Hängeregal mit hinterleuchteten Ornamenten aus gestanztem Metall. An der gegenüberliegenden Wand schafft eine umlaufende halbhohe Verkleidung aus Holz mit dahinterliegender indirekter Beleuchtung eine einladende Atmosphäre. Hier ist eine mit verschiedenen Kimonostoffen bezogene Sitzbank akkurat in eine Wandnische eingepasst. Die SushiBar ergänzt die historische Kulisse des Holbein´s um eine Gastronomie mit minimalistischem Interieur. Team: Ester Bruzkus, Patrick Batek, Ulrike Wattenbach, Kerstin Günther